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01.07.2026
Das Bild zeigt einen Elektrohandwerker, der eine Überwachungskamera installiert.
Bild: Shutterstock – Fh Photo / ArGe Medien im ZVEH

Die Nachfrage nach Sicherheitstechnik in Deutschland ist laut ZVEI-Fachverband Sicherheit und BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. ungebrochen. So konnte die Branche nach einem eher verhaltenen Umsatzzuwachs 2024 im vergangenen Jahr wieder ein deutlicheres Plus verzeichnen. Allerdings wirken sich die in weiten Teilen noch immer stockende Baukonjunktur sowie die Unsicherheiten durch die weltweiten politischen Entwicklungen auch auf die Umsatzentwicklung im Sicherheitsmarkt aus. 

Neue Impulse erwartet
Nichtsdestotrotz erwartet die Branche 2026 neue Impulse: Die für die Sicherheitstechnik wichtige Baubranche scheint die Talsohle durchschritten zu haben, und auch das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität könnte Wachstumsimpulse bringen. Zudem gewinnt das Thema „Sicherheit“ durch das KRITIS-Dachgesetz, das erstmals Mindeststandards für den Schutz kritischer Infrastrukturen festlegt, weiter an Bedeutung.

Angetrieben wird der Markt darüber hinaus durch den Auf- und Ausbau von Rechenzentren, bei denen ein hoher Bedarf an sicherheitstechnischen Lösungen – von der Zutrittssteuerung über verschiedenste Videoanwendungen bis zur frühzeitigen Detektion kritischer Wärmequellen – besteht. 

Gewerke wachsen unterschiedlich
Der Umsatz bei dem mit Abstand größten Gewerk der Sicherheitstechnik, der Brandmeldetechnik, wuchs 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Die Sprachalarmanlagen steigerten ihren Umsatz um 3,8 Prozent auf 143 Millionen Euro. Etwas verhaltener zeigte sich hingegen die Entwicklung bei Überfall- und Einbruchmeldeanlagen: Zwar konnte der Umsatz 2025 auf 942 Millionen Euro gesteigert werden (+ 2,4 Prozent). Das Ergebnis bleibt jedoch erneut unter dem Marktdurchschnitt.

Bemerkenswert ist jedoch der positive Trend im Bereich der Zutrittssteuerungssysteme, die mit einem deutlichen Plus von 6,1 Prozent auf 541 Millionen Euro ein überdurchschnittliches Wachstum aufwiesen. Ebenfalls steigern konnte sich die Videosicherheitstechnik – um 6,1 Prozent auf 870 Millionen Euro. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen inklusive der Natürlichen Lüftung (RWA/NL) legten leicht um 2,8 Prozent zu auf 182 Millionen Euro. Sonstige Technologien wie Rufanlagen, Fluchttürsysteme, Personenhilferuf sowie weitere Systeme und Komponenten stagnierten in Summe bei 360 Millionen Euro. 

Quelle: BHE, ZVEI, ZVEH

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